Berufsorientierung


Berufsorientierung an der HBS

 

Die Berufsorientierung der HBS ist angelehnt an die Initiative "Bildungsketten" und ist im Schulprogramm und unterschiedlichsten Fächern verankert. Im Focus steht ein systemischer, verbindlicher und praxisorientierter Berufsorientierungsprozess um einen guten Übergang nach der Schule in den weiteren beruflichen Weg zu ebnen.

Die klassenweise Durchführung von Potentialanalysen zur Feststellung von Stärken mit externen Bildungsträgern, die darauf folgende Berufsorientierung in verschiedenen Berufsfeldern und die individuelle, mehrjährige pädagogische Begleitung aller SuS bis hin zur Ausbildung sind Bausteine, die von den unterschiedlichen Mitgliedern der Bildungskette bedient werden. So schaffen Klassenlehrer und Stubos schulisch die Verbindung zu externen Bildungsträgern, die Arbeitsagenturen übernehmen die regionalen Angebote und die Berufseinstiegsbegleiter helfenEltern und Schülern bei der Orientierung und bei der Arbeitsplatzsuche. In allen Prozessen sind die Eltern mit beteiligt.

Gemäß unseres Leitmotivs

 

„für das Leben stärken - zur Berufsfähigkeit führen“

 

arbeitet die HBS neben der Umsetzung eigener Konzepte und Projekte zur Berufsorientierung mit Eltern und vielen außerschulischen Kooperationspartnern, Arbeitsagenturen, Lernpartnern und Berufseinstiegsbegleitern im Rahmen einer "Bildungskette" (vgl. P. 9.5) zusammen, um die Ausbildungsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen bestmöglich zu fördern und die Schulabgänger auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.

So hat sich die HBS zum Ziel gesetzt, ihren SchülerInnen bei der Wahl ihrer späteren beruflichen Ausbildung möglichst breit gestreut und dennoch individuell behilflich zu sein und sie zu einer individuelleneigenverantwortlichen und rational begründeten Berufswahl zu führen.

Die Lehrer aller Fächer arbeiten gemeinsam daran, die Ausbildungsfähigkeit und Ausbildungsreife der SchülerInnen zu erreichen.

Die Entwicklung wichtiger Kompetenzen wie die Teamfähigkeit, Disziplin, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Selbstständigkeit und Verantwortung sind in unserem Konzept entscheidende Ziele der Arbeit mit den Jugendlichen. 

Im Unterricht und durch außerschulische Angebote werden geschlechterübergreifen Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und deren besondere Anforderungen gegeben.

Ein Großteil des Kollegiums verfügt zudem über Erfahrungen mit Lehrerbetriebspraktika und kennen daher die Anforderungen der Betriebe. Diese Erfahrungen fließen in den berufsorientierenden Unterricht mit ein.

 

StuBos fungieren als Multiplikatoren der formulierten Voraussetzungen in Handel und Gewerbe.

Somit egeben sich für die Berufsorientierung an der Heinrich-Bußmann-Schule folgende Schwerpunkte:

 

  • Befähigung zur professionellen Ausbildungsplatzsuche durch Unterstützung von     Berufseinstiegsbegleiter und der Arbeitsagentur
  • Verbesserung der Motivation für einen guten Schulabschluss durch zusätzlich ermöglichte Praktika auch während der Unterrichtszeit und außerhalb der regulären Praktikazeiten
  • Entwicklung oben genannter Kompetenzen u.a. in Team-Trainings-Camps, bei der Streitschlichtung, im Sanitätsdienst, in der SV-Arbeit,
  •  individuelle, stärkenorientierte und eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit dem Berufswahlprozess ab Klasse 5 (Teamtage, Technikunterricht u.a.)
  • Erkennen der eigenen Stärken und Interessen durch die Teilnahme am Projekt Komm auf Tour
  • Sammlung praktischer und handwerklicher Erfahrungen durch projektbezogenes Arbeiten
  • Erweiterung des Berufswahlspektrums durch Infoabende mit Vertretern aus der Berufswelt
  • individuelle Laufbahnberatung
  • Persönlichkeitsentwicklung durch Projekt - und Kreativtage
  • Lebensplanung Bewältigung der Zukunft im Bereich WP - Jungenarbeit - Girls-Day/ Boys-Day
  • Angebot von Qualifizierungsmöglichkeiten, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wettbewerbsfähig machen (Kompetenzcheck, Bewerbungstraining)
  • Orientierung in der Berufswelt durch angeleitete Berufsfelderkundung (Selbstständigkeit)
  • EVA - Auswertung der Praktikumsmappe hinsichtlich einer kritischen Auseinandersetzung
  • Förderung eines kontinuierlichen Berufsfindungsprozesses
  • Vernetzung und kooperatives Arbeiten mit außerschulischen Partnern
  • Erweiterung kommunikativer Fähigkeiten
  • Durchhaltestrategien im Praktikum
  • intensives Bewerbungstraining
  • Verhaltenstraining - "Knigge" vor den Praktika 

 

 

Jahrgangsstufe 5 und 6

An der Heinrich-Bußmann-Schule ist eine Hinführung zur Berufsorientierung im regulären Fächerkanon ab Klasse 5 durch die Unterrichte in den Fächern Hauswirtschaftslehre und Arbeitslehre-Technik mit zwei Wochenstunden etabliert.

In der Erprobungsstufe, Jahrgangsstufe 5 und 6, liegt der Fokus noch stark im Bereich des Unterrichts. Die HBS legt in dieser Doppeljahrgangsstufe Wert auf die Entwicklung folgender Kompetenzen:

 

  • Entwicklung von Fähigkeiten zur Selbstorganisation
  • Förderung der Selbständigkeit und Selbsteinschätzung
  • Entwicklung von Methodenkompetenz durch Methodentage zu Beginn der Klasse 5
  • Dreitägiges Teamtraining in einer Bildungsstätte
  • Teamtraining mit gemeinsamer Kanutour zu Beginn der Klasse 5
  • Kompetente Nutzung von Maschinen und Werkzeugen, die in der Jahrgangsstufe eingesetzt werden.
  • Kennenlernen erster Berufsbilder; Berufe der Familie vorstellen
  • Einführung in die Computernutzung
    • Textverarbeitung
    • Internetnutzung
    • Lernprogramme, E-Fit, Lernwerkstatt

 

Jahrgangsstufe 7 und 8

 

Jahrgang 7:

  • Entwicklung von Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit durch Mädchenselbstbehauptung und Jungenarbeit
  • Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung
  • Konkretisieren der familiären Berufsfelder

Außerschulisch:

  • Potenzialanalyse im Rahmen von KAoA (in Kooperation mit der Werkstatt Unna u.a.)
  • Teilnahme am Projekt „Komm auf Tour“ – Stärkenanalyse (in Kooperation mit dem Übergangsmanagement der Stadt Lünen)
  • Teilnahme am Girls / Boys Day

 

Jahrgang 8:

  • Elternabend zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
  • Erstes 14 tägiges Betriebspraktikum (eigenverantwortliche Suche), Vorbereitung in AW und Deutsch
  • Zusätzliche Unterrichtsstunde zur Einführung und Bearbeitung des Berufswahlpasses Projektwoche „Stärken & Anforderungen“ / Berufsorientierungscamp (BOC) mit:
    • Basar der Eigenschaften
    • Der perfekte Azubi
    • Mein Leben in 15 Jahre
    • Berufsfelderkundung im Rahmen von KAoH
    • Besuch bei der DASA
    • Erlebnispädagogik / Rollenspielen

 

Jahrgang 9 und 10 

Jahrgang 9:

  • Elterninformationsabend über mögliche Abschlüsse an der HBS; Information durch die Agentur für Arbeit;  Anforderungsprofile aus Sicht der Wirtschaft
  • Drei Wochen Betriebspraktikum
  • Orientierung, Begleitung und Beratung durch feste Berufseinstiegsbegleiter
  • Bewerbung/Einstellungstests/ mit Unterstützung des Lernpartners AOK
  • Vertiefung der Berufsfelderkundung aus Klasse 8
  • Erstellen von Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben
  • Erstellen eines Bewerbungsfahrplan
  • Übungen zu den Eignungstests
  • Videoanalyse von Vorstellungsgesprächen
  • Projektklasse Jahrespraktikum
  • Besuch des BIZ und BIT in Lünen

 Jahrgang 10:

  • 10 A mit Jahrespraktikum
  • 10 B mit dreiwöchigem Betriebspraktikum
  • 10 B CNC Steuerung
  • Erstellung eines Haushaltsplanes - Lebensplanung
  • Projekttage zu Versicherungen und Geldgeschäften
  • Information zu weiterführenden Bildungswegen
  • Individuelle Laufbahnberatung im BOB mit Stubo und Berufseinstiegsbegleiter als Überleitung und Anmeldung zum BK